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Deutsch- und Mathestunden Fantasyrollenspiel by Cami und Fitzi

 

Charakter:

 

Lydonis: Dunkelelfe – Eismagierin (Erbin des Thrones von Eistal)

Melina: Mensch – Waldläuferin (und Hüterin der ewigen Kugel)

 

Stunden: 5x Deutsch, 4x Mathe

 

>Man trifft sich im Wald, beide sind auf der Flucht vor Orks, Zusammenprall. Beide liegen bewusstlos am Boden, die Orks verziehen sich, weil sie denken die Beiden hätten sich gegenseitig erledig.<

 

Lydonis: komme langsam wieder zu Bewusstsein Oh, da liegt jemand neben mir… was war doch gleich? *Kopfschmerzen*

Melina: *zu sich komm* Oh Mensch, was war denn hier los? *umseh und auf Lydonis aufmerksam wird, aufspring und Bogen auf L. richte* Wer bei Aonir bist du?

Lydonis: Das gleiche könnte ich dich auch fragen *mit Holzknochenstab den Bogen abwehr* … *horch* … Wir müssen fliehen *Melina den Bogen außer Hand reiss, die Hand schnapp und hinter einen Busch spring* Sei still *flüster*

Melina: Diese verdammten Orks! Gib mir meinen Bogen wieder. *böse guck*

Lydonis: Zicke! Hier, hast das doofe Ding *Bogen geb und über die obersten Blätter des Busches peil*

Melina: Pöh, meinst du ich will hier schutzlos im Wald stehen?? Hast du zufällig die Orks hier in der Gegend bemerkt? *nun auch über Blätter späh und 3 Orks seh, die sich schnuppernd umsehen*

Lydonis: Warum sind die Orks hinter dir her? … egal, wir müssen verschwinden. Sie zu töten wäre unklug…

Melina: Das stimmt allerdings. Sie haben ein Heerlager aufgeschlagen, ganz in der Nähe. Wir würden nicht lebend davonkommen.

Lydonis: Egal *Elfenwalk auf Melina und sich anwendt und nun in Gedankensprache zu Melina sprech* [Du darfst nicht reden und deine Waffe sollst du ruhen lassen, sonst verfällt der Zauber. Die Orks werden uns spüren, wir haben also nur wenig Zeit. Laufe du vor, ich kenne mich hier nicht aus, doch hab Acht.]

Melina: *nick und hinter dem Busch hervor kriech, mit Hand Lydonis nachwink und erst langsam schleichend, und dann laufend an den Orks vorbei, rennen bis zum Ende des Waldes und halt machen im Schatten der letzen Bäume* *keuch*

Lydonis: [Wir müssen weiter. Ich würde ja ein Pferd beschwören, aber je mehr Magie ich anwende, desto auffälliger würden wir sein]

Melina: [Noch zwei Kilometer in etwa, dann erreichen wir ein Lager der Menschen, Krieg zieht herauf, die Orks sammeln sich unter einem neuen Heerführer, die Menschen befürchten einen Angriff noch in den nächsten zwei Tagen, ich muss zurück und ihnen beistehen. Du kannst gerne mitkommen, doch es wird eine gefährliche Schlacht und ich will dich da nicht mit hineinziehen. Außerdem hast du eigene Angelegenheiten, die mich nichts angehen.]

Lydonis: [Wir werden sehen… auch mein Clan im tiefen Eistal, wo es nie Tag wird, bedroht eine unbekannte große Macht, das friedselige Leben unseres Volkes. Leider ist auch unser Nachbarclan in völligem Aufruhr. Nie in den letzen 2000 Jahren gab es Krieg zwischen uns. Nun müssen wir um unser Leben fürchten, unsere Freunde sind nun unsere Feinde. Wir brauchen jede Hilfe die wir kriegen können. Wir müssen unsere Leute vorbereiten, denn die Flamme im Qualm ersticken – dafür ist es nun zu spät.] *Mit Melina zu ihrem Stützpunkt renn*

Melina: Diese Orks sind ein Ausläufer der Bedrohung, die nun die ganze Welt überzieht. *Zur Holzbarrikade wend und Wächter anruf* He, ihr da! Ich bin zurück und bringe euch Kunde! Der Heermeister will mich umgehend sprechen und ich bringe Freunde mit!

>Nach kurzer Zeit öffnet sich das Tor<

*das Tor durchschreit und Lydonis mit sich zieh, mit eiligen Schritten durch das große Lager zieh*

Lydonis: Habt ihr einen mindestens 100 Jahre alten Fruktibeerbaum hier? *aufmerksam die Menschen beobacht und nervös den Stab hin- und her schwenk*

Melina: Nein, hier nicht, aber hinter dem Hügel dort oberhalb des Lagers gibt es einen, der mindestens 1000 Jahre alt ist. Aber es ist gefährlich dort, Geister besetzten die alte Stätte. Wieso? *Lydonis fragend anseh*

Lydonis: Geister? Ungewöhnlich, normal zieht es die Geister nicht an solch heilige Orte, das Gleichgewicht von Schatten und Licht scheint wirklich gestört. Ganz gleich was es für mich bedeutet, ich muss dort hin. Der Baum wird uns einige wichtige Informationen liefern. Wir werden uns wenn wir da sind um die Geister kümmern.

Ich bin übrigens Lydonis, eine Eissteppenmagierin aus Eistal Kryptyard. Damit weißt du schon mal etwas mehr über mich. Und nun lass uns den Baum aufsuchen *losgeh*

Melina: Warte, du kannst doch nicht einfach so drauflos laufen! Ich begleite dich gerne, denn nun, da ich deine Herkunft kenne, weiß ich, dass du auf unserer Seite stehst. Mein Name ist im übrigen Melina, Wächterin der ewigen Kugel. Und leider auch einfache Waldläuferin *lächel*. Nun wir benötigen Fährtensalz, sonst verlaufen wir uns in der Einöde komplett. Die Geister spinnen Nebel und der Hinweg wird einfach, denn sie leiten uns, nur sie lassen uns nicht mehr zurück. Aber ich weiß, wo wir welches bekommen *auf kleines Zelt mit Geschäftszeichen deut*

Lydonis: Ah, die ewige Kugel *grübel, Melina Salz holen seh* Mir gebührt die Ehre den Thron in Eistal zu besteigen, doch liegt mir kaum daran der Untat zu frönen und der Untergang der Welt mit zu erleben.

>Melina kehrt mit Salz zurück<

Können wir dann?

Melina: Nun, wir können gehen. Der Heerführer ist unterrichtet, nur müssen wir bis Sonnenaufgang zurück sein, erinnere dich an die Orks. *losgeh und durchs Schlupfloch in hinterer Palisade kriech*

Lydonis: *unauffällig folg* Wir müssen also nur dem schmalen Weg folgen?  Ich habe ein ungutes Gefühl *Totengeschrei und ein leises tieferschütterndes Schluchzen vernehm*

Melina: Ja, aber halte dich geduckt. Die Fledermäuse greifen sonst an, und das am helllichten Tag *über Boden kriech*

Lydonis: Von mir aus *grimmig* Ich spüre eine starke negative Aura von dort *den Baum betracht* Wir können also mit den Geistern sprechen…

Melina: Seit wann denn das? *lausch, dumm guck* Ich hör nichts.

Lydonis: Du vernimmst ihr Leiden nicht? … Wir werden ihnen helfen müssen. Ich brauche den Baum. Wir müssen einen Zauber finden, damit auch du ihr Flehen vernehmen kannst. Euer Volk besitzt doch Materialien …

Melina: Hm, recht hast du. Ich spüre die Geister, doch ich höre sie nicht. Aber sie spüren keinen Groll gegen uns, ihr Zorn gilt etwas anderem *nachdenk und aufschau*. Da vorn ist der Baum *letztes Stück des Hügels erklimm*

Lydonis: Ja, du hast recht. Wir müssen dem nachgehen… *sich aufricht und den Baum auf tiefere Wunden untersuch* Um ihn zu befragen brauchen wir diesen Zauber *auf die Zutaten von Melina wart*

Melina: Hm, die Zutaten *in Tasche rumkram* Was brauchst du denn genau? Einen bestimmten Heilzauber für die Wunden des Baumes oder etwas anderes?

Lydonis: Der Baum ist unverletzt. Das ist mir unerklärlich. Höchst mysteriös. So etwas hab ich noch nie gesehen. Hier nimm dieses Buch, dort steht alles was nötig ist *rüberreich*

Melina: *Buch im Schnellgang durchles, wieder in Tasche kram und Zutaten raushol und in Mörser zerreib* Mir fehlt Athelaskraut, vielleicht wächst hier noch etwas. Frag doch einmal die Geister *Lydonis fragend anseh*

Lydonis: Ich zweifle daran, dass sie mich verstehen, dass ich sie höre heißt nicht, dass sie meine Worte verstehen. Du musst wissen, dass dies verlorene Seelen sind, die ihr Schicksal noch nicht erfüllt haben und somit in einer Art Zwischenwelt gefangen sind. Aber ich kann den Feuerfuchsel fragen *auf ein kleines verängstigtes Wollkneul zwischen den hohen Gräsern zeig*

Melina: Ja, das ist eine gute Idee *zu dem Knäuel geh, es hochheb und streichel* [Mullulu blubba bla?] *fiepen des etwas vernehm* Er hat heute Morgen welches zum Frühstück gefressen. Dort hinten *hingeh und ein wenig der weißen Pflanze abschneid, zu den anderen Zutaten misch* So, und was nun?

Lydonis: *Gemisch entgegen nehm, mit dem Stab auf einmal auf den Boden klopf und dann das Gemisch auf den Boden kipp* Es ist vollbracht.

Melina: *Raunen vernehm* Der Baum spricht zu mir *erstaunter Blick, lausch* Die Geister wurden hierher verbannt, der Baum wurde von ihnen behandelt und gepflegt, daher sind die größten Wunden verschwunden

Lydonis: Gut. Nun denn. Fragen wir ihn was die Welt so in Aufruhr versetzt und warum die Seelen keinen Frieden finden.

Melina: Weil sie verbannt wurden. Und über die Macht weiß der Baum keine Auskunft zu geben, er ist nun einmal an diesen Ort gebunden, auch wenn der die Gabe der Weitsicht begrenzt besitzt. Er kennt die Macht, doch er weiß sie nicht zu benennen.

Lydonis: Sehr magere Sagung … *in der Tasche kram* Ah da ist er ja *einen kleinen, recht rar verzierten, alten, unauffälligen Spiegel auf eine Wurzel des Baumes leg* Komm in das Bild Herr des Eistals … Erscheine!

> ein didital wirkendes Illusionsbild einer Lichtgestalt scheint aus dem Spiegel zu ragen <

Melina: *Verwundert guck, aber Baum weiter befrag* Er spricht vom Leiden der Geister, die Zwischenwelt ist grausam und diese Beschränkung macht es noch schlimmer. Wir müssen ihnen die Freiheit geben, aber das übersteigt unsere Künste. Der Baum spricht von einem weisen Zwerg in den Bergen, den müssen wir aufsuchen.

Lydonis: *eine einfache Holzschachtel von der Lichtgestalt in Empfang nehm* Es ist komisch, der Herr des Eistals ist verstummt. Die einzige Hilfe ist dieser Kasten … Ja, wir werden diesen Zwerg aufsuchen …

Melina: Nun denn, doch zuvor muss ich mich auf die Schlacht vorbereiten, willst du mich begleiten? Anschließend, hoffe ich doch einmal, wenn wir die Nacht überstehen, können wir aufbrechen *besorgter Blick*

Lydonis: Ja, auf jeden Fall, denn auch ich muss meine Rüstung reparieren lassen. Mein Ornament könnte einen neuen Segen gebrauchen … Hmm, vielleicht sollte ich mir auch einen neuen Stab zulegen. *über Melinas Besorgnis kein Wort verlier*

Melina: Dann lass uns zurückgehen, die Geister können wir noch nicht befreien, der Baum liegt zu einsam um viel Auskunft zu geben.

> Beide gehen zurück ins Lager, Lydonis Rüstung wurde vom Schmied repariert, es dämmert und alle beziehen Stellung an der verstärkten Palisade, es ist staubig und kalt. Lydonis und Melina stehen etwas erhöht auf einem kleinen Podest, die Truppen der Orks nähern sich <

Lydonis: Sie sind jetzt schon bereit *kritisch die nahenden Truppen beobachtet* Warum bloß? Das geht alles viel zu schnell. Dieser Stützpunkt kann den Truppen nicht standhalten. Ich habe mein Volk gewarnt, sie sollen sich rüsten. Doch ohne Unterstützung wird diese ein noch grausameres Blutvergiessen ohne Aussicht auf neuen Frieden. Eure Leute sollen einige deiner Künste lernen. Sie müssen flink und präzise Handeln … Dann sollten wir aufbrechen *Stab [leuchtet nun rot  ._.] in die Hand nehm und durch das Tor schreit*

Melina: Wir können sie jetzt doch nicht im Stich lassen! Wir müssen kämpfen, diese Welt geht uns alle etwas an! Ich gehe mit dir um dein Volk zu befreien, auch die Geister werden wir versuchen zu erlösen, doch hinter diesem ganzen Durcheinander steht eine unbekannte Macht. Diese Schlacht ist ein Teil des Krieges um diese Erde, und wir sind ein Teil dieser Welt *umdreh und sich auf Position stell, starr geradeaus guck und Bogen spann*

Lydonis: Du bist ziemlich naiv. Dies ist vielleicht die erste Schlacht, aber das ist nur der Anfang. Es werden weitere, grausamere Schlachten folgen. An nun gut, ich bleibe. Ich werde ein Schutzschild um euer Dorf errichten. Die Krieger werden besser kämpfen als je zuvor, doch nur so gut, wie es ihr Selbstbewusstsein und Wille zum Sieg erlaubt. Das ist die Bedingung … Es wird mich meine ganze Energie kosten, ich kann nicht mit euch kämpfen. Ein einziger Hieb einer Axt würde genügen um … *sich unterbrech* ... die Orks sind nicht zu unterschätzen.

Melina: Gut, begebe dich in die Mitte des Feldes, dort bist du am sichersten, wenn die Orks dich dort erwischen, ist es für uns alle zu spät, auch ich werde dich mit meinem Leben beschützen.

> Die Orks stehen ca. 100m von der Palisade entfernt <

Beeil dich! Lauf, es beginnt! *Pfeil auf Sehne leg und zusammen mit den andere Bogenschützen erste Salve abfeuer*

Lydonis: *Energie in Form einer schützenden Kugel um das Dorf erricht und Stärkezauber anwendt, an die Krieger sprech* Hört her! Wir werden siegen! Denkt an eure Schätze eure Liebe, dann seid ihr unbesiegbar! *Barriere aufrechterhalt/sich zurückzieh*

Melina: *Leitung über die Bogenschützen übernehm* Pfeile los!

> Melina und Lydonis übernehmen indirekt die Kontrolle über das gesamte Heer, die Männer fühlen sich gestärkt durch das Magieschild, Mut wird gesammelt und äußert sich in der Waghalsigkeit ihrer Manöver. Die Pfeile treffen ihre Ziele, die Orks werden zurückgeschlagen, doch mit der Zeit wendet sich das Blatt, die Orks erklimmen die Palisaden und brennen sie nieder, Feuerpfeile und andere grausige Kriegswaffen tun ihr übriges. Doch nach einiger Zeit raufen sich die Truppen wieder zusammen und schlagen die Orks zurück. Lydonis schwebte zwischenzeitlich in großer Gefahr, doch Melina beschützte sie und schlug die Orks in der Nähe zurück. Am Ende der Nacht, im Morgengrauen, sind die Orks geschlagen und Lydonis und Melina ziehen Bilanz. <

Ja, es ist geschafft! Doch mein Arm schmerzt …

Lydonis: *bricht erschöpft zusammen* Ich …

> Lydonis wird auf Futon gelegt um sich zu erholen, die vielen Verwundeten werden auf ihre Lager gebracht und medizinisch von Klerikern und Heilern betreut. Der Heerführer des Bodentrupps hat seine Seele geben müssen. Doch das Dorf wird bald wieder aufgebaut und die Truppen erholt sein. Die Schlacht hat die Krieger erfahrener Gemacht. Auch wenn viele ihr Leben gaben ist eine vorzeitige Erleichterung zu spüren und die beiden Helden können aufbrechen.

Melina: [Fortsetzung folgt ^^]

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